Mehrgenerationenhaus

Was ist ein Mehrgenerationenhaus? 

Mehrgenerationenhäuser (MGHs) sind von Bund und Kommune mit Projektmitteln geförderte Häuser. 

Die Familienbildungsstätte ist seit 2012 ein solches Mehrgenerationenhaus. 

Unter dem Motto für den kommenden Förderzeitraum „miteinander – füreinander“ gibt es in allen MGHs unterschiedlichste Angebote und Projekte. 

Mehrgenerationenhäuser sind Begegnungsorte, an denen das Miteinander der Generationen aktiv gelebt wird. Sie bieten Raum für gemeinsame Aktivitäten und schaffen ein nachbarschaftliches Miteinander in der Kommune. Mehrgenerationenhäuser stehen allen Menschen offen – unabhängig von Alter oder Herkunft. Jede und jeder ist willkommen. Der generationenübergreifende Ansatz gibt den Häusern ihren Namen und ist Alleinstellungsmerkmal: Jüngere helfen Älteren und umgekehrt. Mehrgenerationenhäuser gibt es nahezu überall in Deutschland. Bundesweit nehmen rund 550 Häuser am Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus teil.  

Mittelpunkt jedes Mehrgenerationenhauses: der Offene Treff  

Das Herz aller Mehrgenerationenhäuser schlägt im Offenen Treff. Hier kommen Menschen miteinander ins Gespräch und knüpfen erste Kontakte. Der Offene Treff ist Caféstube, Erzählsalon, Spielzimmer, Treffpunkt der Generationen und Wohnzimmer für alle. Bei uns ist dies das Café Klatsch. Hier können sich alle Interessierten mit ihren Erfahrungen und Fähigkeiten einbringen und zugleich vom Wissen und Können der anderen profitieren. Viele Projekte und Angebote werden im Café Klatsch geboren und sind auch teilweise hier verortet (siehe Kästchen unten). 

 

 

So vielfältig wie die Menschen: die Angebote im Mehrgenerationenhaus  

Rund um das Café Klatsch und auch im Programm der Familienbildungsstätte gibt es eine Vielzahl von Angeboten, die so vielfältig sind wie die Nutzerinnen und Nutzer selbst. Dazu gehören Vorträge zu unterschiedlichsten Themen, Veranstaltungen für alle Generationen, Ehrenamtsausbildungen, verschiedene Projekte wie das monatliche Repair-Cafe, das Angebot Repair mobil,  das Klöntelefon, das Rikscha-Projekt, das Internationale Nähcafe und vieles mehr. Mehrgenerationenhäuser sind kompetente und verlässliche Partner für jedes Alter und in allen Lebenslagen.  

Unverzichtbare Basis der Mehrgenerationenhäuser: das freiwillige Engagement  

Freiwillig Engagierte leisten auch in unserem Haus einen unverzichtbaren Beitrag. Sie sind es, die gemeinsam mit den Hauptamtlichen das Leben in unserem Haus gestalten und damit zum Erfolg des Mehrgenerationenhauses beitragen. Freiwillige engagieren sich Hand in Hand mit Hauptamtlichen in unterschiedlichen Projekten. Das Mehrgenerationenhaus ist eine Anlaufstelle für alle, die sich mit ihren Fähigkeiten und Talenten einbringen und für andere da sein wollen. Ohne dieses große freiwillige Engagement könnten viele Angebote nicht erbracht werden.  

Fest verankert: das Mehrgenerationenhaus in der Kommune  

Die Stadt Ibbenbüren unterstützt das Mehrgenerationenhaus. Mit unseren Angeboten orientieren wir uns an den bestehenden Bedarfen vor Ort. Hierbei stehen wir im engen Austausch mit der Kommune und unseren Kooperationspartnern und stimmen uns mit den anderen Akteuren vor Ort ab. So werden Doppelungen vermieden, Angebotslücken gefüllt, und eine lebendige Vernetzungen kann entstehen, die allen Beteiligten helfen und die Strukturen vor Ort stärken. 

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